Gemeinsame Arbeit an Medienregeln im Klassenzimmer
Das Programm

Keine Verordnung «von oben» — eine Vereinbarung.

Medienleitlinien beantworten die Fragen, die im Schulalltag täglich auftauchen: Wie viel Bildschirmzeit ist altersgerecht? Welche Geräteregeln gelten in der Schule und zuhause? Wie gehen wir mit Social Media, Gaming und dem Klassenchat um — und wer trägt wofür Verantwortung?

Weil die Leitlinien in Workshops mit Schülerinnen und Schülern, an Elternabenden und in Abstimmungsrunden mit dem Kollegium entstehen, werden sie von der ganzen Schulgemeinschaft getragen — und im Alltag tatsächlich gelebt. Am Ende steht für jede Klassenstufe ein klares Dokument, das den Eltern übergeben wird: ihre Orientierungshilfe für den Medienalltag zuhause.

Bildschirmzeiten Geräte in Schule & zuhause Altersgerechte Inhalte Social Media & Gaming Klassenchats Verantwortung Schule + Elternhaus
Erprobt in der Praxis: Das Konzept ist in einem geförderten realen Schulprojekt entstanden und erprobt — Hintergründe und Erfahrungen daraus zeigen wir Ihnen gern im Beratungsgespräch. Für Schweizer Schulen entwickeln wir Medienleitlinien für alle Schulstufen — abgestimmt auf die jeweilige Stufe und die Gegebenheiten vor Ort.
Der Weg zu Ihren Leitlinien

In vier Schritten zur getragenen Vereinbarung.

Sie erhalten einen erprobten Fahrplan — begleitet durch die Offline Helden, abgestimmt auf Ihre Schulstufe.

1

Standortbestimmung

Gemeinsam mit Schulleitung und Kollegium klären wir Ausgangslage, Stolpersteine und Ziele.

2

Workshops & Elternabend

Lernende erarbeiten ihre Sicht in Workshops; Eltern bringen ihre Perspektive am Elternabend ein.

3

Abstimmung & Entwurf

In Abstimmungsrunden mit dem Kollegium entsteht der Leitlinien-Entwurf — altersgerecht pro Klassenstufe.

4

Übergabe an die Eltern

Die verabschiedeten Leitlinien werden den Eltern übergeben — pro Klassenstufe, z. B. am Elternabend. Auf Wunsch begleiten wir Einführung und Anpassungen.

Der Mehrwert für Eltern

Was Eltern am Ende in der Hand halten.

Die Leitlinien sind kein internes Schulpapier: Für jede Klassenstufe entsteht ein eigenes, verständliches Dokument zum Medienkonsum — und genau dieses wird den Eltern übergeben.

Endlich Orientierung im Medienalltag

Wie viel Bildschirmzeit ist in der 3. Klasse okay? Welche Apps und Games passen zu welchem Alter? Die Leitlinien geben altersgerechte Antworten pro Klassenstufe — fachlich fundiert statt Ratgeber-Wirrwarr.

Rückhalt statt Dauerdiskussion

«In der Schule gilt das auch» — wenn Elternhaus und Schule dieselben Leitlinien nutzen, verlieren die Endlos-Debatten am Küchentisch ihren Boden. Eltern setzen Regeln durch, die von der ganzen Schulgemeinschaft getragen werden.

Sicherheit statt Bauchgefühl

Bin ich zu streng — oder zu locker? Mit den Leitlinien haben Eltern eine verlässliche Referenz, die mit Lehrpersonen, Fachleuten und anderen Eltern gemeinsam erarbeitet wurde. Das nimmt Druck aus der Erziehung.

Konkret nutzbar zuhause

Kompakt und verständlich formuliert: Bildschirmzeiten, Geräteregeln, Klassenchat-Vereinbarungen und Empfehlungen für altersgerechte Inhalte — übergeben z. B. am Elternabend, jederzeit griffbereit im Familienalltag.

So sieht das Ergebnis aus

Ein Dokument, das Eltern wirklich nutzen.

Pro Klassenstufe entsteht ein kompaktes, verständliches Dokument — kein Behördenpapier. Der Auszug rechts zeigt vereinfacht, wie eine Leitlinie aussehen kann. Welche Regeln am Ende gelten, entscheidet Ihre Schulgemeinschaft gemeinsam.

  • Kompakt: ein bis zwei Seiten pro Klassenstufe
  • Verständlich formuliert — ohne Fachjargon
  • Mit konkreten Zeiten, Regeln und Empfehlungen
  • Erarbeitet von Lernenden, Eltern und Kollegium gemeinsam
Beispielauszug
Medienleitlinie · 5./6. Klasse Vereinfachtes Beispiel — die Inhalte legt Ihre Schulgemeinschaft fest.
Bildschirm-Freizeit

Empfehlung der Schulgemeinschaft: an Schultagen z. B. bis zu einer Stunde — gemeinsam vereinbart statt verordnet.

Geräte über Nacht

Handy und Tablet übernachten ausserhalb des Kinderzimmers — für besseren Schlaf.

Klassenchat

Keine Fotos anderer ohne Einverständnis, Ruhezeit ab 19 Uhr — von der Klasse selbst beschlossen.

… die vollständige Leitlinie entsteht gemeinsam mit Ihrer Schule.
Medienleitlinie · 5./6. Klasse · Seite 1 von 2
Ihr Nutzen als Schule

Und was Ihre Schule davon hat.

Erprobter Fahrplan

Statt Pionierarbeit: Sie profitieren von einem Konzept aus der Praxis — angepasst auf Ihre Stufe.

Getragene Regeln

Alle reden mit: Schulleitung, Lehrpersonen, Eltern, Kinder und Jugendliche. Das schafft Verbindlichkeit.

Entlastung im Alltag

Klare Kommunikationsregeln — etwa für Klassenchats — und weniger Einzelfall-Diskussionen im Kollegium.

Informationsbroschüre

Das Programm zum Weiterleiten — als PDF.

Konzept, Ablauf und Bausteine des Leitlinien-Programms auf sechs Seiten — zum Vorlegen in Schulleitung, Kollegium oder Schulpflege.

Broschüre herunterladen (PDF)

6 Seiten · PDF · für Grundschulen und weiterführende Schulen

Der nächste Schritt

Medienleitlinien an Ihrer Schule einführen.

Erzählen Sie uns kurz, wo Ihre Schule steht — im kostenlosen Beratungsgespräch entwickeln wir gemeinsam den passenden Fahrplan. Passende Workshops finden Sie im Katalog.

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