Mentale Gesundheit: Worüber Schulen sprechen sollten.
Leistungsdruck, Vergleiche in Social Media, Streit im Klassenchat, Sorgen, über die niemand redet — mentale Gesundheit ist längst Schulthema, aber selten vereinbart. Wir erarbeiten mit Ihrer Schulgemeinschaft eine Leitlinie: was Sie füreinander tun, woran Sie Belastung erkennen und wer wofür zuständig ist. Als zweiter Baustein neben den Medienleitlinien — oder eigenständig.
Kein Papier für die Schublade — eine gemeinsame Haltung.
Die Leitlinie beantwortet die Fragen, die im Schulalltag unausgesprochen bleiben: Wie sprechen wir über Gefühle und Überforderung? Was tun wir, wenn es jemandem schlecht geht? Wie halten wir das Klassenklima gesund — auch im Klassenchat? Und wie viel Leistungsdruck ist eigentlich normal?
Weil die Leitlinie in Workshops mit Schülerinnen und Schülern, an einem Elternabend und in Abstimmungsrunden mit dem Kollegium entsteht, wird sie von der ganzen Schulgemeinschaft getragen — und im Alltag tatsächlich gelebt. Am Ende steht ein klares Dokument, das auch den Eltern übergeben wird.
In vier Schritten zur getragenen Vereinbarung.
Derselbe erprobte Fahrplan wie bei den Medienleitlinien — begleitet durch die Offline Helden, abgestimmt auf Ihre Schulstufe.
Standortbestimmung
Mit Schulleitung, Kollegium und Schulsozialarbeit klären wir Ausgangslage, bestehende Angebote und Ziele — und wer im Ernstfall zuständig ist.
Workshops & Elternabend
Lernende erarbeiten ihre Sicht in Workshops; Eltern bringen ihre Perspektive am Elternabend ein.
Abstimmung & Entwurf
In Abstimmungsrunden mit dem Kollegium entsteht der Entwurf — altersgerecht formuliert.
Verabschiedung & Übergabe
Die Leitlinie wird verabschiedet und den Eltern übergeben. Auf Wunsch begleiten wir Einführung und Anpassungen.
Ein Dokument, das im Alltag wirklich trägt.
Es entsteht ein kompaktes, verständliches Dokument — kein Behördenpapier. Der Auszug rechts zeigt vereinfacht, wie eine Leitlinie aussehen kann. Was am Ende darin steht, entscheidet Ihre Schulgemeinschaft gemeinsam.
- Kompakt: ein bis zwei Seiten
- Verständlich formuliert — ohne Fachjargon
- Mit konkreten Vereinbarungen und Ansprechpersonen
- Erarbeitet von Lernenden, Eltern und Kollegium gemeinsam
Einmal pro Quartal Zeit im Klassenrat für das, was belastet — ohne Bewertung, ohne Pflicht zu reden.
Vor Prüfungsphasen keine zusätzlichen Abgabetermine — vereinbart zwischen Kollegium und Klassen.
Wer ausgeschlossen oder blossgestellt wird, findet Unterstützung — die Klasse benennt zwei Ansprechpersonen.
Und was Ihre Schule davon hat.
- Alle sprechen dieselbe Sprache — Kollegium, Lernende und Eltern
- Belastung wird früher erkannt, weil klar ist, worauf man achtet
- Zuständigkeiten sind geklärt: Wer hilft wann, und wo hört Schule auf?
- Ein Baustein für Ihr Schulprogramm und die Gesundheitsförderung
- Anschlussfähig an die Medienleitlinien — dieselbe Systematik, ein Prozess
- Lernende erleben Selbstwirksamkeit: Sie haben es mitentschieden
Mentale Gesundheit an Ihrer Schule verankern.
Erzählen Sie uns kurz, wo Ihre Schule steht — im kostenlosen Beratungsgespräch entwickeln wir gemeinsam den passenden Fahrplan. Beide Leitlinien lassen sich auch in einem Prozess erarbeiten.